Technologien für den Abgleich der Daten

In den Sanktionslisten entstammen viele Namen dem arabischen Sprachraum, daher ist häufig keine eindeutige Schreibweise in lateinischer Schrift möglich. Ferner impliziert die sehr große Anzahl an Namen, dass deren manuelle Prüfung nicht praktikabel ist, da dieser Abgleich zu aufwendig und ungenau ist. Es werden demnach hohe Anforderungen an das Datenverarbeitungssystem gestellt.
Auch einfache Suchmethoden analog zu den Suchmaschinenvorgehensweisen scheiden aus, da die mangelnde Treffergenauigkeit schnell zu einem „Beinahtreffer“ führt, der lediglich für Verwirrung sorgt.

Um diese Probleme nahezu auszuschließen, setzt Kewill in allen Compliance-Produkten auf die bewährte ZERBERUS® - Lösung der DIEHL Informatik GmbH. Sie ist spezialisiert auf eine Prüfung mittels eines frei konfigurierbaren Bewertungsverfahrens mit bewährten phonetischen Algorithmen unter optionaler Verwendung von sogenannten Ausschlusslisten. Dies kann manuell, automatisch oder auch in regelmäßigen Abständen erfolgen. So hat die DIEHL Informatik GmbH einen wichtigen Benchmark für das gesamte Compliance-Management gesetzt.

Alle relevanten und notwendigen Boykottlisten werden tagesaktuell gepflegt. Als Quellen dienen die offiziellen Veröffentlichungen der Europäischen Union, der Schweiz sowie der US-Behörden.

In der importierten ZERBERUS®-Boykottliste werden folgende Listen standardmäßig bereitgestellt:

  • CFP Common Foreign & Security Policy / Europäische Liste (Europäische Kommission - Außenbeziehungen, enthält die komplette schweizer SECO-Liste)
  • SDL Specially Designated Nationals List / Amerikanische Liste (U.S. Department of Treasury)
  • DPL Denied Persons List / Amerikanische Liste (U.S. Bureau of Industry & Security)
  • DBL List of Statutorily Debarred Parties / Amerikanische Liste (Directorate of Defense Trade Control)
  • ETL Entity List / Amerikanische Liste (U.S. Bureau of Industry & Security)
  • UVL Unverified List / Amerikanische Liste (U.S. Bureau of Industry & Security)
  • JUL Japanese End User List / Japanische Liste (Japanese Export Control)
  • FWH Frühwarnhinweise


Im Trefferfall erhält der vom Kunden benannte verantwortliche Mitarbeiter („Compliance-Beauftragter“) eine eMail einschließlich aller für seine Prüfung relevanten Informationen. Jede Suche wird zur Erhöhung der Transparenz in einer Historie festgehalten.

Vorteil 1

Die Kombination mehrerer Suchverfahren sowie deren individuelle Gewichtung impliziert eine hohe Qualität der Suchergebnisse.

 

Vorteil 2

Jeder einzelne Bestandteil eines Datensatzes Ihrer Datenbank wird mit jedem Textbestandteil der Boykottlisten einzeln auf Richtigkeit überprüft, gewichtet und bewertet.
Dies ist vor dem Hintergrund der unzähligen Aliasnamen in den Boykottlisten ein „Muss-Kriterium“ für eine rechtssichere Überprüfung.

 

Vorteil 3

Richtige Wortbestandteile eines Namens oder einer Adresse können sich in der Reihenfolge der Eingabe zwischen Ihren Datensätzen und denen der Boykottlisten unterscheiden, „trotzdem“ erzielen Sie einen Treffer.
Ebenfalls ein „Muss-Kriterium“ für eine rechtssichere Überprüfung:
Wer weiß bei den vielen Namen verlässlich zwischen Vornamen und Zunamen zu unterscheiden?

 

Vorteil 4

Unterschiedliche Schreibweisen von Adressen bei der Eingabe gegenüber den Schreibweisen in den Referenzlisten werden erfolgreich gematcht.
Dies gilt z. B. getrennt geschrieben oder direkt an die Bezeichnung angehängt, für die Begriffe „Strasse“, Straße“, „Strasze“, „Str.“, „Allee“, „..str.“, „Platz“, „..platz“, „Ring“, „...ring“, „Gasse“, „...gasse“ u.s.w.

 

Vorteil 5

Die DIEHL Informatik GmbH formatiert alle bereitgestellten Boykottlisten schon im Vorfeld so, dass die spezifischen Matchingalgorithmen unmittelbar unterstützt werden.

 

Vorteil 6

Sie sparen wertvolle Zeit in der Bearbeitung bei möglichen Treffern, da „Beinahtreffer“ fast völlig vermieden werden.

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